Camcorder Speichermedien

Camcorder Speichermedien

Wie schneiden die Camcorder Speichermedien im Test ab?

In der Anfangszeit der Camcorder erfolgt die Aufzeichnung auf unterschiedlichen Videokassetten. Zum Einsatz kamen Betacam, VHS, S-VHS, Hi8 und Video8. All diese Formate sind analog und wurden bereits in den 90igern abgelöst. Für viele dieser Formate kamen digitale Nachfolger auf den Markt. Die DV hat sich vor allem im Amateur- und Hobbybereich als das gängige Format durchgesetzt. Die Aufzeichnung erfolgt nach wie vor auf einer kleinen Kassette. Die Technik der Camcorder Speichermedien darf nicht schlechter sein, als die Bildauflösung neuer Fernseher. Durch die Entwicklung von HDTV dürfte HD auch bei den Videokameras nicht fehlen. Die Formate dieser Entwicklungsstufe sind HDCAM, DVCPro HD, D9 HD und HDV. Jeder Hersteller brachte sein eigenes Format auf den Markt. Bei diesem Entwicklungsschritt wurde sehr darauf geachtet, dass die Aufzeichnungslänge nicht darunter zu leiden hat. Einen deutlichen Entwicklungssprung konnte im Test 2004 festgestellt werden. In diesem neuen Camcorder wurde ein Kompressionsformat eingeführt. Anstelle der Aufzeichnung in DV, erfolgte eine bandlose Speicherung im Format MPEG2. Wie auch beim neueren MPEG4 wurde auf eine interne Festplatte, wiederbeschreibbare DVD´s, wechselbare Microdrives und Speicherkarten gesetzt. Sowohl MPEG2, wie auch MPEG4 unterstützen HD. Tests zeigen, dass die Komprimierung zu Verlusten in der Bildqualität führt.

Neue digitale Speichermedien im Test

Die neuen Speichermedien der digitalen Welt haben sowohl Vorteile wie auch Nachteile gegenüber ihren Vorgängern, die der Test bestätigt. Die Vorteile sind eindeutig die längere Lebensdauer und die Möglichkeit, die Datenträger mehrfach zu überspielen. Bei DVD muss jedoch auf eine Wiederbeschreibbarkeit geachtet werden. DVD´s eignen sich nicht nur für die Aufzeichnung, sondern können auch auf dem DVD-Player abgespielt werden. Auch wenn die Speicherung auf SD Karten einen größeren Speicherplatz voraussetzen, dennoch werden diese zunehmend mehr bevorzugt im Amateur- und Hobbyfilmerbereich. Im Profibereich setzt sich die bandlose Aufzeichnung wegen der Qualitätsverluste nur langsam durch.

Bild: © h4nk – Fotolia.com




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